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19.05.2012
Spielberichte 2009
Bericht auf der Website von Eintracht Schwerin PDF Drucken
Heinrich-Wiemeyer-Cup - Spielberichte 2009
C2: Platz 3 beim deutschlandweiten „Turnier der Besten“

Magdeburg (mati) • Am Wochenende fand in Magdeburg der „Heinrich – Wiemeyer - Cup“ statt. Bei der ursprünglich als Inoffizielle Deutsche Hallenmeisterschaft der D-Junioren konzipierten Veranstaltung trafen insgesamt 16 Hallenlandesmeister oder Platzierte aufeinander. Die Bezeichnung als eine inoffizielle Meisterschaft wurde durch den DFB allerdings untersagt, so dass es nun ein „Turnier der Besten“ wurde.

Der FC Eintracht Schwerin musste sich in seiner Gruppe mit dem FC St. Pauli (Hallenlandesmeister Hamburg), SSV Hagen (Hallenlandesmeister Westfalen) und dem TuS 1860 Magdeburg (Vize-Hallenlandesmeister Sachsen-Anhalt) auseinandersetzen.
Gleich im ersten Gruppenspiel ging es gegen den FC St. Pauli. In einer spannenden Partie gingen die Schweriner zweimal in Führung. Doch die Paulianer konnten immer wieder ausgleichen. Aber Evgeni Pataman konnte nach toller Vorarbeit von Lukas Scherff doch noch zum 3:2-Endstand einschieben. Der Turnierauftakt war geglückt.

Im zweiten Gruppenspiel traf der FCE auf den SSV Hagen. Der Westfalenmeister hatte in seinem Verband immerhin solch namhafte Vertretungen wie Borussia Dortmund und Schalke 04 hinter sich gelassen. Unbeeindruckt von der schnellen Führung der Hagener drehte Eintracht den Rückstand in eine 2:1-Führung. Doch statt jetzt etwas defensiver aufzutreten, wurde weiter angerannt. Mit geschicktem Konterspiel konnte der SSV Hagen das Spiel wieder drehen und gewann die Partie noch mit 4:2. Eintracht hatte es zuvor versäumt, den Sack zuzubinden.

Im letzten Gruppenspiel gab es einen ungefährdeten Sieg gegen harmlose Magdeburger. Über das Weiterkommen der Schweriner entschied aber erst das letzte Gruppenspiel zwischen dem FC St. Pauli und dem SSV Hagen. Die Hamburger mussten mit zwei Toren Unterschied gewinnen, um in die Runde letzten acht zu gelangen. 11 Sekunden vor Schluss gelang dem FC St. Pauli der 4:2-Führungstreffer und sorgte damit für lange Gesichter auf der Schweriner Bank. Damit waren sie auf den undankbaren dritten Gruppenplatz zurückgefallen. Doch der Fußballgott ist ein Schweriner. Drei Sekunden vor Abpfiff gelang den Westfalen der Anschlusstreffer. Und damit war der FCE Gruppenzweiter.

Im Viertelfinale trafen die Schweriner auf altbekannte Konkurrenz von den NOFV – Meisterschaften, den Sachsenmeister Dynamo Dresden. Und diese beiden Teams brannten im Viertelfinale ein fußballerisches Feuerwerk ab. Dreimal ging Dynamo in Führung. Doch Eintracht gelang durch Manuel Even, Erik Zschaubitz und Lukas Scherff immer wieder der Ausgleich. Die zahlreichen Fans beider Teams feuerten ihre Mannschaften ohne Pause an. In einer starken Schlussphase der Dresdner entschärfte Moritz Tillmann im Schweriner Tor mehre schwere Bälle und rettete sein Team damit in das Neunmeterschießen.
Auch hier war das Glück auf Schweriner Seite. Alle drei Schützen konnten ihren Ball versenken, während einem Dresdner Schütze die Nerven versagten.

Damit befandet sich der FCE unter den letzten vier im „Turnier der Besten“ und der Halbfinalgegner am nächsten Tag hieß damit Hannover 96. Im anderen Halbfinale trafen Hertha BSC Berlin und der SV Vaihingen (Hallenlandesmeister Württemberg) aufeinander. Leider unterliefen in diesem Halbfinale der Eintracht einige individuelle und taktische Fehler, welche die Niedersachsen schonungslos bestraften. Gegen wesentlich cleverere Hannoveraner gab es somit eine verdiente 1:4-Niederlage. Nach der Euphorie des ersten Spieltages war dies ein herber Dämpfer.

Im Spiel um Platz 3 trafen die Schweriner jetzt auf den württembergischen Vertreter SV Vaihingen. Diese mussten im anderen Halbfinale der Hertha aus Berlin den Vortritt lassen. In einer emotionsgeladenen Partie ging der FCE mit 2:0 in Führung. Doch die aufopferungsvoll spielenden Schwaben kämpften sich wieder ran und schafften den Ausgleichstreffer. Beide Teams mobilisierten jetzt noch einmal ihre letzten Kräfte. Jedoch gelang es keinem mehr, die Entscheidung in der regulären Spielzeit herbeizuführen. Im anschließenden Neunmeterschießen demonstrierte Eintracht absolute Coolness. Lukas Scherff und Manuel Even versenkten ihre Bälle sicher, während Moritz Tillmann zwei Bälle der Stuttgarter aus dem Tor „guckte“. Damit brauchte der letzte Schweriner Schütze Henrik Hopp nicht mehr anzutreten.

Ein Riesenkompliment nach Magdeburg für eine Superorganisation und eine Unmenge von freundlichen und hilfsbereiten Organisatoren. Auch wenn es keine Deutsche Meisterschaft war, so angefühlt hat es sich allemal.
 
Bericht aus der Stuttgarter Zeitung vom 23.10.2009 PDF Drucken
Heinrich-Wiemeyer-Cup - Spielberichte 2009
Artikel aus der Filder-Zeitung vom 23.10.2009

Erst Hertha stoppt die Vaihinger Jugend

Die C-Jugendfußballer des SV Vaihingen haben bewiesen, dass sie in der Halle zur nationalen Spitze gehören. Beim Heinrich-Wiemeyer-Cup in Magdeburg, bei dem die Landesmeister des Jahrgangs 1996 ihr bestes Team ermittelt haben, wurden die Kicker vom Schwarzbach erst im Halbfinale vom Bundesliga-Nachwuchs der Hertha aus Berlin gestoppt. Das Ergebnis: ein 0:3. In der Gruppenphase hatten die Vaihinger denselben Gegner noch mit 2:0 in die Schranken gewiesen.

Auch der Gastgeber SC Norbertus (3:2) sowie Carl Zeiss Jena (4:2) hatten der spielerischen Klasse der Vaihinger nichts entgegenzusetzen gehabt, so dass diese als Gruppenerste ins Viertelfinale eingezogen waren. Dort gab das Filderteam dem TuS Koblenz mit einem 3:2 das Nachsehen. Im abschließenden Spiel um Platz drei lagen die Vaihinger gegen das Ensemble aus Schwerin zunächst mit 0:2 zurück, erzielten in der regulären Spielzeit aber noch den Ausgleich - ehe sie im entscheidenden Neunmeterschießen doch den Kürzeren zogen. Turniersieger wurde Hertha BSC Berlin durch ein 1:0 gegen Hannover 96.

Am Vaihinger Erfolg aktiv beteiligt waren Alexander Ortmann, Yannik Breuninger, Timo Hetzel, Valentin Kamm, Marvin Knauer, Kevin Laucher, Uros Milosevic, Marvin Reusing, Patric Vaihinger und Tom Wolf. Trainer der Mannschaft ist Jens Acher.sd
 
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