Heinrich-Wiemeyer-Cup
| Bericht auf der Website des SV Vaihingen 1889 |
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| Heinrich-Wiemeyer-Cup - Spielberichte 2009 |
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Turnierbericht vom 17. / 18. 10.2009 C1 (Jahrgang 1996) des SV Vaihingen kommt beim Turnier der besten Hallenmannschaften Deutschlands bis ins Halbfinale! Trotz der 600 km langen Anreise, angereichert durch zahllose Staus und sehr schlechtem Wetter, wurde die C1-Jugend des SV Vaihingen dennoch von der gewohnt großen Anhängerschaft zum „Treffen der Besten“ in Magdeburg begleitet. Zum Heinrich-Wiemeyer-Cup waren die jeweiligen Hallenlandesmeister aus ganz Deutschland eingeladen um die Nummer 1 im Lande zu ermitteln. Viele namhafte Teams folgten der Einladung und ermöglichten ein Turnier auf höchstem Niveau. Das spielerische Niveau der Kinder wurde höchstens noch von der Top-Organisation des gastgebenden SC Norbertus, der Schulmannschaft des Norbertus-Gymnasiums Mageburg übertroffen. Die immer super freundlichen und hilfsbereiten Mitarbeiter des Ausrichters sorgten für einen wunderbaren Rahmen für so ein hochklassiges Turnier, sowohl von der Organisation als natürlich auch von der Bewirtung. Dafür nochmals vielen Dank aus Stuttgart nach Magdeburg, welches wir in sehr guter Erinnerung behalten werden. Doch nun zum Turnierverlauf. Am ersten Turniertag hatten wir es mit dem Gastgeber SC Norbertus, Hertha BSC Berlin und Carl Zeiss Jena zu tun. Gegen den SC Norbertus, eine wirklich sehr, sehr gute Schulmannschaft hatten wir fast schon traditionell ziemlich große Startschwierigkeiten im ersten Spiel des Turniers, und mussten schon einiges Glück bemühen um letztendlich 3:2 zu gewinnen. Im nächsten Spiel warteten dann schon die Jungs aus der deutschen Hauptstadt auf uns, sicherlich mit der beste Jahrgang 1996 in Deutschland. Von Körper und Athletik her waren die Berliner uns haushoch überlegen, allerdings nicht vom eigentlichen Kern des Spiels, dem fußballerischen, da waren unsere Jungs besser (das sehen übrigens auch unabhängige Zuschauer so, wie folgender im Internet veröffentlichter Kommentar unterstreicht: Mit Vaihingen die spielerisch beste Mannschaft bisher: Die TSG Hoffenheim ließ Koblenz nicht die Spur einer Chance.) Trotz der knüppelharten Gangart der Berliner, die die Grenzen des Erlaubten öfters überschritt, ließen sich unsere Jungs nicht einschüchtern, hielten voll dagegen und siegten letztendlich verdient mit 2:0 Toren, wobei wir dem 3:0 näher waren als Berlin dem Anschlusstreffer. So langsam bekam man wieder das Gefühl, das bei unseren Jungs mit allem zu rechnen ist und sie in der Lage sind, jeden Gegner zu schlagen. Im abschließenden Gruppenspiel erreichten wir einen ungefährdeten 4:2 Sieg gegen Carl-Zeiss-Jena, und zogen damit in dieser schweren Gruppe ungefährdet als Erster in das Viertelfinale ein. Dort erwarteten uns die Jungs von der TUS Koblenz, wiederum ein Gegner von hoher körperlicher Präsenz. Das Spiel wogte hin und her, mit leichten Vorteilen auf unserer Seite, und so stand es kurz vor Schluss 2:2 und man rechnete schon mit einem Neunmeter-Schiessen. Riesengroß war daher die Freude, dass unseren Jungs 30 Sekunden vor Spielschluß noch der erlösende Siegtreffer gelang. Somit standen wir im Halbfinale, welches am nächsten Tag ausgetragen wurde. Mittlerweile handelte so mancher in der Halle unsere Jungs als Geheimfavorit. Etwas schade war, dass der Turniermodus uns dort wiederum Hertha BSC als Gegner bescherte. War unsere Mannschaft nochmals für eine Überraschung gut? Hertha ging die Partie mit großem Respekt an, ganz darauf ausgerichtet die Abwehr stabil und kontrolliert zu halten. Wir arbeiteten mit dem gleichen Stilmittel dagegen an und so neutralisierten sich die beiden Mannschaften weitgehend. Als man sich schon so langsam auf ein Neunmeter-Schiessen einstellte unterlief uns beim Defensivverhalten in der gegnerischen Hälfte ein kleiner Fehler, der es einem Berliner erstmalig in diesem Spiel ermöglichte ungestört auf unser Tor zuzulaufen, die Ordnung in unserem Abwehrverbund war damit verloren und schon stand es 1:0, ca. 3 Minuten vor Spielende. Wie heißt es so schön: Auf diesem Niveau werden auch kleine Fehler sofort bestraft. Nun rissen alle Dämme und am Schluss standen wir mit einer 3:0 Niederlage da. Letztendlich hatte Hertha verdient gewonnen und stand somit zu Recht im Finale. Bei uns war die Enttäuschung im ersten Moment natürlich groß, aber es blieb nicht viel Zeit zum Lamentieren, denn im kleinen Finale ging es gegen die Jungs aus Schwerin um den 3. Platz. Etwas überraschend gerieten wir in einem turbulenten und kampfbetonten Spiel mit 0:2 in Rückstand, fighteten wie die Löwen zurück, erreichten noch das 2:2, waren dem Siegtreffer nahe, und verloren dann doch noch unglücklich im Neunmeter-Schiessen. In einem Klasse-Turnier, in dem man Mannschaften wie die TSG Hoffenheim, Dynamo Dresden oder den FC St. Pauli hinter sich ließ, präsentierte sich unsere Mannschaft hervorragend und konnte mit erhobenem Kopf die Heimreise antreten. Verdienter Turniersieger wurde die Mannschaft von Hertha BSC Berlin, welche im Finale Hannover 96 mit 1:0 besiegte. Es spielten: Alexander Ortmann (Tor), Yannik Breuninger, Timo Hetzel, Valentin Kamm, Marvin Knauer, Kevin Laucher, Uros Milosevic (Tor und Feld), Marvin Reusing, Patric Vaihinger, Tom Wolf Unterstützt von: Steven Acher, Patrick Weber, Max Wetzel, Joshua Pfeiffer, Dominik Lutzeyer Michael Breuninger |
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